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Turbulente Verwechslungskomödie - NK/NN 07.03.2014

Turbulente Verwechslungskomödie

„Von echten Moneten und falschen Möpsen“: Das Troschenreuther Mundarttheater zeigt ein neues Stück

TROSCHENREUTH
Von Klaus Trenz

Das Mundarttheater spielt wieder. Natürlich ist es wieder eine Komödie in bewährter Art: Man hat eine populäre Vorlage hergenommen und Regisseur Wolfgang Hempfling hat es auf das Laienensemble und auf Troschenreuther Verhältnisse zugeschnitten.

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Romeos Abschied in scharfem Sächsisch

Sie glich einer Prunksitzung beim Fasching, diese erste Comedy-Night des „Mundarttheaters“. In zehn Sketchen eilten die Schauspieler um Wolfgang Hempfling auf einzigartige Höhepunkte zu, ohne allzu viel Flaute davor. Vor vollem Saal entrollten sie eine brutal wilde Feuerwehrübung, ließen Romeo mehrfach auf Julia prallen und schlossen mit einer Fußball-Zeitlupe ab, die einen Beifallssturm hervorrief.

Das Ganz diente „20 Jahre Mundarttheater“, war aber gekoppelt an „fünf Jahre Feuerwehrkapelle“. Die mischte kräftig mit bei diesem Fez, hochgelobt von der Prominenz. Denn Landrat Hermann Hübner war da, Bürgermeister Uwe Raab und Ex-Bürgermeister Manfred Thümmler.

Los ging’s bei diesem Theater vor 20 Jahren mit „Urlaub vom Ehebett“. Weil dieser sexy Titel so gut einschlug, lief es entsprechend munter weiter — mit am Ende 13895 Zuschauern in 79 Aufführungen.

Landrat Hermann Hübner staunte über dieses „Kulturdorf“, das sich per Theater zu einem sündigen Dorf entwickelte: „Die Stücketitel sind schon sehr anrüchig!“ Er empfahl Manfred Thümmler unter viel Applaus, ab nächsten Sommer bei der Theatergruppe einzusteigen. „Du kriegst hier die Traumrolle, die dir die Kommunalpolitik nie bieten konnte. Es ist egal, als was du auftrittst: als liebestoller Großvater?“ 

 

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Schokomolla, oder Romeo macht rüber

Sie hatten zu einem "Bijuläum" geladen und lokalpolitische Prominenz und viele Troschenreuther kamen. Der Untertitel lautete "Beim ersten Mal tut's noch weh!", und in der Tat hielten sich zahlreiche Besucher die Bäuche oder schlugen die Hände vor das Gesicht. Sie konnten nicht mehr - vor Lachen! Die Rede ist vom gemeinsamen Jubiläumsabend des Troschenreuther Mundarttheaters und der Feuerwehrkapelle Troschenreuth.

 

Theaterchef Wolfgang Hempfling ließ zwanzig Jahre Mundarttheater in Troschenreuth Revue passieren. 13895 Zuschauer kamen zu 79 Aufführungen der erwachsenen Amateurschauspieler und der Jugendgruppe des Vereins. Letztere hatte mit ihrem Stück "Marina, die kleine Mehrjungfrau" sogar ein Gastspiel in Kulmbach. Fünf ehemalige Jungschauspieler sind mittlerweile fester Bestandteil des Ensembles der Mundarttruppe.

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Oper und alte Gemäuer - Mundarttheater auf Fortbildungsfahrt

Nach einer erfolgreichen Theaterproduktion mit neun Aufführungen bot das Troschenreuther Mundarttheater im Jubiläumsjahr zum 20 jährigen Bestehen eine Fortbildungsreise für Mitglieder und Fans nach Italien an. Neunundvierzig Theaterfreunde machten sich mit dem Reisebus auf nach Italien, wo es zwar durchaus lustig zuging, die Teilnehmer aber auch eine gehörige Portion Kultur serviert bekamen. Fast hätte die Reise schon geendet, ehe sie richtig begonnen hatte, doch dem Busfahrer gelang es, unter stechender Sonne einen technischen Defekt am Bus auf der Autobahn kurz nach dem Brenner mit Bordmitteln zu reparieren. Somit kamen die Teilnehmer noch rechtzeitig in Verona an, wo bereits eine Stadtführerin wartete.

 

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Das Mundarttheater hat noch viel vor

Das Troschenreuther Mundarttheater zeigt nicht nur auf der Bühne Höchstleistungen, auch bei der Mitgliederverammlung des Vereins wurde eine umfangreiche Tagesordnung schnell und diszipliniert in nur einer Stunde abgearbeitet. Wolfgang Hempfling ließ die Aktivitäten des Vereins Revue passieren. Mit neun Aufführungen des Stücks "Und das am Hochzeitsmorgen" konnten die Schauspieler einen neuen Besucherrekord erzielen, was umso bemerkenswerter sei, da schon die Vorjahresproduktion alle Erwartungen übertroffen hätte.



Hempfling führte dies auch auf die verstärkte Werbung zurück, die auch in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Auch die Entscheidung, mit Daniel Leistner aus Kronach einen professionellen Regisseur zur Unterstützung und Ausbildung hinzuzuziehen, habe sich als richtig erwiesen. Man hab viel von ihm lernen können. Im Gesellschaftlichen Bereich berichtete der Vorsitzende von zwei Theaterausflügen nach Thüringen und nach Kronach zu den Faustfestspielen. Kassiererin Nadine Arnold konnte aufgrund der guten Zuschauerresonanz von einem positiven Jahresergebnis berichten trotz einiger Investitionen, die getätigt wurden. Zudem würden sich die Produktions- und Aufführungskosten mittlerweile auf einen knapp fünfstelligen Betrag belaufen, so die Kassenverwalterin.

Wolfgang Hempfling stellte einige Änderungen an der Vereinssatzung zur Diskussion. So sollte nach Meinung des Vorstandes das Amt eines stellvertretenden Kassiers geschaffen werden, um in der Finanz- und Mitgliederverwaltung für Entlastung zu sorgen, zum anderen wollte man Empfehlungen der Finanzbehörden folgen und den satzungsgemäßen Vereinszweck zu erweitern, die Zahlung eventueller Aufwandsentschädigungen absichern und die Regularien bei einer Vereinsauflösung den aktuellen Vorgaben anpassen. Dem stimmten die Mitglieder zu.

Die Neuwahlen gingen schnell über die Bühne. Wolfgang Hempfling wurde einstimmig im Amt bestätigt. Neuer zweiter Vorstand ist nun Uwe Vogel, der das Amt von Karin Wiesend übernimmt. Melanie Gilch bleibt Schriftführer, Nadine Arnold ist auch weiterhin Kassenverwalterin. Ihr zur Seite steht zukünftig Melissa Heieis. Revisoren sind zukünftig Margit Madalsky und Natalie Hempfling. Als Beisitzer im Vorstand wurden Jan Madalsky, Helmut Dettenhöfer, Karolin Buchfelder, Andreas Sporrer, Daniela Förster, Harald Saß, Kerstin Vogel, Manfred Popp, Beate Neukam und Hans-Georg Hagen gewählt.

Als erste "Amtshandlung" des neu gewählten Vorstandsduos stand eine Ehrung auf dem Programm. Manfred Popp erhielt die Auszeichnung des Amateurtheaterverbandes für sein zehnjähriges Bühnenjubiläum (nicht zu verwechseln mit zehnjähriger Mitgliedschaft). Manfred Popp war bei fast allen  Aufführungen des Troschenreuther Mundarttheaters als Schauspieler aktiv, nur einmal begnügte er sich mit administrativen Aufgaben. Dafür wurde er mit einer Ehrennadel und einer Urkunde geehrt.

Der Theaterverein hat heuer noch viel vor. Uwe Vogel stellte die Pläne für einen Umbau des Dachgeschosses über dem Theatersaal vor. Hier sollen ehemalige Gästezimmer in eigene Lager- und Garderobenräume mit Toiletten umgewandelt werden, um den Schauspielern die Wege über den zugigen Notausgang zu ersparen und die Technik und Requisiten geschützt zu lagern. Die Pläne wurden von den Mitgliedern abgesegnet und sollen noch im Sommer umgesetzt werden.

Im August steht auch eine Fortbildungsreise nach Italien auf dem Programm. In Verona soll eine Aufführung der Oper "Rigoletto" besucht werden. Weiterhin stehen Besichtigungen und Stadtführungen auf dem Programm. Der dreitägige Ausflug vom 23. bis 25. August steht auch für Nichtmitglieder offen. Im Herbst schließlich steht ein ebenfalls dreitägiger Workshop für Comedy und ähnliche Darstellungsformen auf dem Programm. Das Jubiläumsjahr soll dann mit einem Festabend zusammen mit der Feuerwehrkapelle Troschenreuth Ende November abgeschlossen werden.

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